Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen gestartet
abgelegt im Archiv Funktechnologie am 12.04.10
Seit Montag können die vier Mobilfunkanbieter E-Plus, o2, T-Mobile und Vodafone nun endlich für die neuen Mobilfunkfrequenzen bieten: Die Bundesnetzagentur versteigert die freien Frequenzen und ist gleichzeitig auch dafür verantwortlich, den Wettbewerb auf dem so genannten Netzmarkt aufrecht zu erhalten und zu fördern. Die vier Mobilfunkunternehmen können dabei Gebote für genau festgelegte Frequenzblöcke abgeben und dieser ganze Prozess kann mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Die neuen Mobilfunkfrequenzen werden künftig als Grundlage für den neuen Übertragungsstandard LTE (Long Term Evolution) genutzt, der die derzeit eingesetzte UMTS-Technik ablösen soll.

© LGEPR
LTE soll die Nutzung des mobilen Internets revolutionieren, denn während UMTS "nur" 14 MB pro Sekunde schafft sind es bei LTE Raten von bis zu 100 MB pro Sekunde. Damit wäre das mobile Internet mindestens genau so schnell wie DSL beim Heimcomputer. Experten gehen davon aus, dass sich durch die Einführung des LTE-Standards einiges ändern wird, nicht nur in der mobilen Landschaft - denn die Bundesnetzagentur strebt an, dass jeder deutsche Haushalt bis Ende dieses Jahres mit mindestens einem MBit pro Sekunde versorgt werden soll und bis 2014 sollen dann sogar drei Viertel der Haushalte mit 50 MBit pro Sekunde sein.
Hier erfährt man mehr über die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Auktionsrunden.
Tags: LTE, Mobilfunkfrequenzen, mobiles Internet
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